• FLORIAN PAUCKE SJ
  • MISSIONAR BEI DEN MACOBIS
  • LEBENSNAHE ERINNERUNGEN
  • EIN MUSIKER UNTER MUSIKANTEN
  • FLORIAN PAUCKE SJ

    Florian Paucke (1719–1779) war ein Jesuitenmissionar in der Endphase der Reduktionen und Schriftsteller.

    Von besonderer Bedeutung sind seine im österreichischen Stiftl Zwettl aufbewahrten Erinnerungen mit einer Reihe von teilweise grossformatigen Illustrationen.

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  • MISSIONAR BEI DEN MACOBIS

    Nach seiner Priesterweihe 1748 wurde Florian Paucke in die Mission von Paraguay ausgesandt. Baucke befasste sich zunächst weiter mit theologischen Studien.

    Von 1751 an war er als Missionar tätig, vor allem unter den Macobi-Indianern, einem berittenen, sehr kriegerischen Stamm, der die Umgebung der Stadt Santa Fe (Argentinien) unsicher machte. Die Jesuiten sollten diese Gefahr bannen, doch die Indianer waren für die christliche Lebensweise weniger empfänglich als etwa die Guaraní oder Chiquitano. Sehr bald nach der Ausweisung der Jesuiten 1767 verliessen sie die Reduktionen wieder.

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  • LEBENSNAHE ERINNERUNGEN

    Lebensnah und in teilweise humoristischer Art berichtet Florian Paucke in seinem schriftstellerisches Werk von seiner Reise nach Paraguay, den Gran Chaco, die Lebensweise, Sitten und Gewohnheiten der von ihm besuchten Indianer, über das Leben in der Reduktion San Javier und das Christentum unter den Indianern. Auch die Vertreibung der Jesuiten aus Paraguay kommt zur Sprache.

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  • EIN MUSIKER UNTER MUSIKANTEN

    Auch wenn den Mocobi-Indianer als ein wildes und kriegerisches Volk galten, erlebte sie Florian Paucke als tief religiöse Menschen, gute Arbeiter und ausgezeichnete Musiker. Pauckes Orchester und Chor waren nicht nur für lokale Feste im Einsatz, sondern gingen auf Tournee bis nach Buenos Aires.

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