• DIE WELT DER GUARANÍ
  • EIN CHOR DER ENGEL
  • DIE STIFTUNG PARACUARIA
  • TRÜMMER UND TEILE
  • REKONSTRUIERTE KOSTBARKEITEN
  • FREUDE ÜBER DEN ERFOLG
  • HISTORISCHE ORTE
  • SCHATZ-KISTEN UND ERSATZTEIL-LAGER
  • LEIDENSCHAFT UND AUSDAUER
  • MUSEUM DER KOSTBARKEITEN
  • KIRCHE ALS MATERIALLAGER
  • EINE LEBENDIGE GEMEINDE
  • SONNE, MOND UND STERNE
  • DIE UNVOLLENDETE
  • DIE WELT DER GUARANÍ

    Bei jedem größeren Vorhaben der UNESCO, wie der Restauration historischer Monumente oder Orte, wird zunächst eine Medaille herausgegeben. Diese trägt die lateinische Aufschrift ORBIS GUARANITICUS, gemeint ist die Welt der Guarani-Indios, die von 1606 bis 1767 von den Jesuiten in etwa 100 Siedlungen in Lateinamerika gesammelt, geschützt und missioniert wurden.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • EIN CHOR DER ENGEL

    Das Bild auf der UNESCO-Medaille stellt einen der 30 musizierenden Engel dar, die in einer Höhe von 20 Metern als ein fortlaufendes steinernes Vries das Presbyterium der Ruine von Trinidad umgeben. Dieser „Engelschor“ gab auch den Ausschlag für die Gründung der Stiftung „Paracuaria“, die die Restaurierung finanziert und ermöglicht hat.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • DIE STIFTUNG PARACUARIA

    Der Gründer der Stiftung Paracuaria und Initiator des Werkes, Dr. Paul Frings, der die Arbeiten 10 Jahre lang persönlich geleitet und überwacht hat, steht auf Trümmern des Kirchenschiffes zusammen mit dem Provinzial der Jesuiten von Paraguay, P. Antonio Dorado Gonzales, der als Historiker das Werk wissenschaftlich begleitet hat.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • TRÜMMER UND TEILE

    Ausgegraben aus sechs Meter hohen Bergen aus Trümmern, Schutt und Erde sehen die Köpfe der Heiligenfiguren, die man dort in großer Zahl gefunden hat, zum ersten Mal seit der Auflösung und Zerstörung des Werkes im Jahre 1767 wieder das Licht der Welt.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • REKONSTRUIERTE KOSTBARKEITEN

    Zu den ausgegrabenen, und aus Einzelteilen und kleinen und großen Splittern mühsam wieder zusammengefügten Stücken, gehört auch die steinerne Kanzel. Dazu noch viele andere Kostbarkeiten, die unter dem Schutt von Jahrzehnten verborgen waren. Nach Abschluss der Arbeiten wurden am 9. Dezember 1993 die Ruinen der Reduktion von Trinidad in die Liste jener Bauwerke aufgenommen, die zum „Erbe der Menschheit“ gehören.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • FREUDE ÜBER DEN ERFOLG

    Am 18. März 1984 fand – nach genau 217 Jahren – auf dem heiligen Boden der Kirche von Trinidad wieder eine Heilige Messe statt. Gefeiert von Monsignore Juan Bockwinkel SVD zusammen mit anderen Priestern und einer Gemeinde, die aus ganz Paraguay zusammengekommen war. Dieser Gottesdienst bildete den Abschluss der Restauration und der Bemühungen der Stiftung Paracuaria.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • HISTORISCHE ORTE

    Das alte Haus der 1609 zuerst gegründeten Reduktion von Ignacio guacu steht noch heute an diesem Ort. Durch den Bau eines neuen Exerzitienhauses auf den gleichen Grundstück wurde das alte Gebäude frei. Die Restauratoren haben es zu einem katechetischen Museum für die vielen Heiligenfiguren ausgebaut, die aus der alten Zeit noch vorhanden und aufgefunden wurden.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • SCHATZ-KISTEN UND ERSATZTEIL-LAGER

    Diese Heiligenfiguren, die noch immer an ihren besonderen Feiertagen durch die Dörfer getragen wurden, hatten im Laufe der Zeit sehr gelitten. Doch man hat die abgeschlagenen Teile, Arme ‚Beine, Nasen und ihre Symbole aufgehoben, denn es war schließlich „heiliges Holz“. deshalb waren auch noch ganze Kisten voller „Heiligenersatzteile“ vorhanden.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • LEIDENSCHAFT UND AUSDAUER

    Um diesen Schatz aus Figuren und anderen Gegenständen aus der Zeit der Reduktionen kümmerte sich zwölf Jahre lang vor allem der chilenische Restaurator Tito Gonzales. Er hat nicht nur wiederentdeckte Teile den Figuren wieder eingefügt, sondern alle diese Figuren und Gegenstände einer gründlichen Gesamtüberholung unterzogen.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • MUSEUM DER KOSTBARKEITEN

    Heute nun führt der Schutzengel den kleinen Indiojungen - und gerne auch uns – durch die Zimmer des katechetischen Museums. Die einzelnen Zimmer tragen folgende Namen: Sala creationis (Saal der Schöpfung), Sala Redemptionis, (Saal der Erlösung) Sala Ecclesiae, Saal der Kirche, und Sala Societatis Jesu, - mit dem heiligen Ignatius, dem Ordensstifter, an prominenter Stelle in diesem Raum.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • KIRCHE ALS MATERIALLAGER

    In der Reduktion von San Cosme und Damian stand zwar noch die alte Kirche, aber das Dach musste erneuert werden. Außerdem hat man einige Sandsteinsäulen für die Veranda, die von bestimmten Leuten vor langer Zeit entwendet und für den Bau ihre eigenen Haziendas gebraucht wurden, wieder zurückgeholt.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • EINE LEBENDIGE GEMEINDE

    Eigentlich war geplant, erst die Gebäude des Colegio für Konferenzen und Zusammenkünfte der Gemeinde in Stand zu setzen, bevor man die Kirche erneuern wollte. Doch die Leute von San Cosme waren anderer Meinung und sie taten dies deutlich mit einem Plakat kund: Ecclesia viva - no ruinas muertas. Sie wollten zuerst ihre Kirche erneuern.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • SONNE, MOND UND STERNE

    Im Hof der großen Anlage von San Cosme steht noch die Steinsäule mit der Sonnenuhr. Sie erinnert an P. Bonaventura Suarez SJ, der als Astronom dort lebte und forschte. Sein Büchlein, das Angaben über den Aufgang des Mondes über viele Jahre enthält, ist noch vorhanden. Außerdem stand er in Briefkontakt mit seinen Mitbrüdern von der Sternwarte in Peking. Und eine kleine moderne Sternwarte im heutigen Ort San Cosme trägt seinen Namen.

    ↺ zurück zur Auswahl

  • DIE UNVOLLENDETE

    Genauso wie auf dem Bild hat die Kirche der Reduktion Jesus schon im Jahre 1767 ausgesehen, als damals König Karl III von Spanien das Werk der Jesuiten mit einem Federstrich beendet hat. Damit war dann auch der letzte Stein auf eine Säule gebaut worden und gleichsam der letzte Hammerschlag dieses Heiligen Experimentes am Kirchenbau erklungen.

    ↺ zurück zur Auswahl